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Spender werden

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Spenderbericht von Elke Junker

Am 18.07. bekam ich Post von der WSZE, dass ich eventuell als Spenderin geeignet bin. Nach einem Rückruf kam erneut Post, dieses Mal mit Blutprobenröhrchen und einem Terminvorschlag für den Arztbesuch. Am 26.07. bin ich dann zum Arzt und habe etwas Blut gelassen. Das Ergebnis, so hieß es, könne bis zu 10 Wochen dauern... Doch bereits am 8.08. gab es wieder Post, ich komme als Spenderin nicht in Frage. Doch schon am 11.8. klingeln Festnetz und Handy wild nacheinander. Man hätte mich doch gerne als Spender!!!

Es wurde also ein Termin für die Gesundheitsuntersuchung und den Spendetermin abgesprochen. Am 29.8. mache ich mich auf den Weg nach Ratingen. 80 km und Stau Den Gesundheitscheck für dieses Jahr kann ich mir jetzt sparen. Alles in Ordnung und als Mitbringsel eine Tasche mit Spritzen, Tupfern und Tabletten. Ab dem 11.9. setzte ich mir Spritzen. Die genaue Anleitung per Video war schon sehr hilfreich. Aber selbst die allererste Spritze ging mir recht gut von der Hand. Als Nebenwirkung hatte ich leichte Kopf- und Rückenschmerzen, die mit Paracetamol zu bekämpfen waren und Abgeschlagenheit. Es hätte mich also schlimmer treffen können.

Am 13.9. dann die Anreise ins gebuchte Doppelzimmer nach Ratingen. Selten so eine heiße Nacht erlebt und so schlecht geschlafen. Am 14. hätte ich so gerne einen Kaffee zum Frühstück getrunken, aber auf den sollte ich ja verzichten. Kurz nach 8 Uhr sind wir dann im Blutspendezentrum aufgeschlagen. Blutabnahme und dann an die Maschine angeschlossen. Kurze Zeit später kam mein Stuhlnachbar. Wir haben uns dann auf eine DVD geeinigt und die Zeit mit Gucken verbracht. Zwischendurch die Info, dass meine Stammzellenmenge bei 40 liegt, was wohl im guten Bereich ist. Bei meinem Nebenmann war das leider nicht so. Als die Blase zu sehr drückte, haben mir die netten Mädels auf die Pfanne geholfen. Wer schafft das bloß fünf Stunden ohne??

Dann die nächste DVD und schön das Herz in der linken Hand geknetet. Endlich waren die fünf Stunden um. Durch die beiden Nadeln ist die Bewegung doch recht eingeschränkt. Wieder Blut gelassen. Endlich wieder auf eigenen Füßen, zur Toilette gerannt und erst mal Wasser und Kaffee in mich hineingeschüttet. Dazu ein Stück Kuchen gegessen. In der Kantine sind wir dann noch ins Gespräch mit meinem Spendenachbarn gekommen. Der ahnte schon, dass er am nächsten Tag wieder ran musste. Bei mir war es glücklicherweise ausreichend und ich bekam noch eine Tasche mit Arztbrief, weiteren Röhrchen und Schokolade mit auf den Weg. An dem Abend war ich einfach nur total platt.

Alle Mitarbeiter waren super nett und jede Frage wurde ausführlich beantwortet. Ich würde es jederzeit wieder machen!