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Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Die Festlegung des Höchstalters von 40 Jahren für die Neuaufnahme in die Datei begründet sich auf den verantwortlichen Umgang mit Spendengeldern, zu dem wir verpflichtet sind. Die Kosten für die erforderlichen Laboruntersuchungen werden zu einem Großteil aus Spendengeldern finanziert.

Statistiken zeigen, dass Spender, die älter als 40 Jahre sind, nur selten für eine Stammzellspende von den Transplantationskliniken angefordert werden. Außerdem nehmen Erkrankungen und Beschwerden im höheren Alter zu, so dass ältere Spender aus gesundheitlichen Gründen häufiger nicht zur Spende zugelassen werden.

Je jünger ein Spender bei einer Registrierung ist, umso länger verbleibt er in der Datei und steht damit umso länger Patienten zur Verfügung, die auf eine lebensrettende Spende angewiesen sind.

Im Rahmen der Registrierung werden sowohl die persönlichen Kontaktdaten, als auch die HLA-Merkmale in unserer Datenbank gespeichert. Das Geburtsdatum, das Geschlecht und die HLA-Merkmale werden anonymisiert mit einer Spendernummer an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) nach Ulm weitergeleitet. In Ulm laufen Suchanfragen für Patienten aus Deutschland und dem Ausland ein. Kommt ein Spender aus unserer Datei in Frage, erhalten wir diese Suchanfrage und können anhand der Spendernummer den Spender identifizieren. Die persönlichen Daten sind somit ausschließlich unserer Datei und im Falle einer Spende, der Einrichtung, die die Spende durchführt, bekannt.

Die HLA-Typisierung der freiwilligen Knochenmarkspender ist mit aufwändigen Laboruntersuchungen verbunden. Die Kosten hierfür betragen pro Spender ca. 50 Euro. In unserem Gesundheitssystem ist eine Finanzierung dieser Kosten durch die Krankenkassen nicht vorgesehen. Somit sind wir auf private Sponsoren angewiesen, um die erforderlichen Laboruntersuchungen als Voraussetzung für die Aufnahme in die Spenderdatei finanzieren zu können.

Wird für einen Patienten ein passender Spender gesucht, übernimmt die Krankenkasse des Patienten alle Kosten, die sowohl mit der Auswahl, als auch mit der eigentlichen Spende verbunden sind. Kosten, die dem Spender entstehen (Fahrtkosten, Verdienstausfall, etc.), bekommt der Spender von der Westdeutschen SpenderZentrale erstattet.

Nein. Es werden lediglich die mit der Spende verbundenen Aufwendungen (Verdienstausfall, Fahrtkosten, Verpflegung, Unterkunft) erstattet.

Für eine Blutstammzellspende ist eine viertägige Vorbehandlung des Spenders mit dem Botenstoff G-CSF erforderlich. Das Medikament wird zweimal täglich unter die Haut gespritzt. Dieser Botenstoff wird auch auf natürliche Weise im menschlichen Organismus gebildet, z.B. bei Infektionen. Er bewirkt, dass vermehrt weiße Blutzellen gebildet werden und Stammzellen vom Knochenmark in das periphere Blut übertreten.

Als Nebenwirkungen der G-CSF-Behandlung können oft grippeähnliche Symptome wie Gliederschmerzen, hauptsächlich im Bereich des Beckens, der Schulter sowie des Brustbeines, oder Kopfschmerzen auftreten, die mit herkömmlichen Schmerzmitteln gut gelindert werden können und nach Ende der Behandlung wieder abklingen. Unerwünschte Langzeiteffekte des natürlichen, d.h. auch in unserem Körper vorkommenden, Botenstoffes G-CSF sind seit Beginn seines Einsatzes im Jahre 1989 nicht bekannt geworden.

Im Falle einer Spende wird der Spender im Rahmen eines ausführlichen Arztgespräches über den Ablauf und die Risiken der Spende aufgeklärt, erst dann entscheidet er endgültig, ob er tatsächlich als Spender zur Verfügung steht.

Knochenmark wird in einem operativen Eingriff unter Vollnarkose entnommen. Jede Narkose und jede Knochenmarkentnahme bergen ein gewisses Risiko in sich. Bei gesunden Spendern ist die Gefahr ernster Zwischenfälle jedoch sehr gering. An der Entnahmestelle können sich Blutergüsse bilden und noch einige Tage leichte Schmerzen auftreten. Das entnommene Knochenmark regeneriert sich innerhalb weniger Wochen, sodass keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten sind.

Im Falle einer Spende wird der Spender im Rahmen eines ausführlichen Arztgespräches über den Ablauf und die Risiken der Spende aufgeklärt, erst dann entscheidet er endgültig, ob er tatsächlich als Spender zur Verfügung steht.

Als Knochenmark- oder Blutstammzellspender ist man automatisch bei der jeweiligen Gemeindeunfallversicherung versichert. Zusätzlich wird eine Unfall- und Lebensversicherung durch die Westdeutsche SpenderZentrale abgeschlossen. Der Versicherungsschutz umfasst auch die Fahrten zur Spendeeinrichtung und alle notwendigen Untersuchungen.

Der Spender kann seine Einverständniserklärung zur Registrierung jederzeit und ohne die Angabe von Gründen zurückziehen und wird aus der Datei gelöscht.

Kommt ein Spender für einen Patienten in Frage, wird er ca. 3-4 Wochen vor der geplanten Spende im Rahmen eines ausführlichen Arztgespräches über den Ablauf und die Risiken der Spende aufgeklärt. Erst dann entscheidet er endgültig, ob er tatsächlich zur Verfügung steht. Diese Entscheidung muss gründlich abgewogen werden und kann nicht zurück genommen werden, da der Patient vor der Transplantation konditioniert wird. Das heißt: Er erhält eine Chemotherapie und ggf. auch eine Strahlentherapie, um das kranke Knochenmark zu zerstören. Der Patient ist ab diesem Zeitpunkt dringend auf die Übertragung von gesunden Stammzellen angewiesen.