BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS IM KAMPF GEGEN LEUKÄMIE:

Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Zwischen Registrierung und Spende können etliche Jahre vergehen. Wird jedoch für einen Patienten ein geeigneter Spender gefunden, sind etliche Schritte erforderlich, bis es zur Transplantation von gesunden Stammzellen kommt.

  • Registrierung & Blutentnahme

    Die Registrierung als potenzieller Stammzellspender ist möglich bei einer Typisierungsaktion, in Verbindung mit einer Blutspende mit Möglichkeit zur Typisierung oder auf eigenen Wunsch beim Hausarzt. Der Spender füllt eine Einverständniserklärung aus und es wird eine Blutprobe entnommen.
  • Bestimmung der HLA-Merkmale

    Aus der Blutprobe werden die HLA-Merkmale (Gewebemerkmale) bestimmt. Diese Merkmale müssen bestmöglich mit denen eines Patienten übereinstimmen, damit nach der Übertragung der Stammzellen keine immunologischen Komplikationen auftreten.
  • Weiterleitung der Daten

    Die Gewebemerkmale werden zusammen mit der Spendernummer, dem Geburtsdatum und dem Geschlecht des Spenders anonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt, das wiederum international mit der Datenbank des BMDW (Bone Marrow Donors Worldwide) vernetzt ist.
  • Bestätigungstest

    Wenn ein Spender für einen Patienten in Frage kommt, wird erneut eine Blutprobe angefordert, weil nochmals genauer überprüft werden muss, ob die Gewebemerkmale des Spenders und Empfängers übereinstimmen.
  • Aufklärung & Einwilligung zur Spende

    3-4 Wochen vor der Spende wird der Spender im Rahmen eines ausführlichen Arztgespräches über den Ablauf und die Risiken der Spende aufgeklärt. Erst dann entscheidet er endgültig, ob er auch weiterhin als Spender zur Verfügung steht.
  • Untersuchungen

    Es erfolgt eine gründliche Untersuchung, bei der der Arzt klärt, ob aus gesundheitlichen Gründen etwas gegen eine Spende spricht. Das Risiko für den Spender soll so minimiert werden.
  • Spenderfreigabe

    Erst wenn das Einverständnis des Spenders vorliegt und aus ärztlicher Sicht nichts gegen eine Blutstammzellspende spricht, wird das Signal an die Transplantationsklinik gegeben, dass die Vorbereitung des Patienten auf die Transplantation beginnen kann.
  • Spende

    1. Möglichkeit:

    Periphere Blutstammzellspende: Vor der Spende wird dem Spender an vier Tagen G-CSF (ein natürlich im Körper vorkommender Botenstoff) verabreicht. Dieser bewirkt den Übergang von Blutstammzellen ins Blut. Die Entnahme der Stammzellen dauert etwa 4-6 Stunden. In einigen Fällen muss die Entnahme am folgenden Tag wiederholt werden, um die benötigte Anzahl an Stammzellen für eine erfolgreiche Transplantation zu gewinnen.

    2. Möglichkeit:

    Knochenmarkspende: Dem Spender wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Hierfür wird der Spender max. 2 Nächte stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.
  • Transport zum Patienten

    Eigens für den Transport beauftragt die Transplantationsklinik, die den Patienten betreut, einen Spezial-Kurier.
  • Transplantation

    Dem Patienten werden die Stammzellen wie eine normale Blutkonserve transfundiert. Die Stammzellen des Spenders siedeln sich im Knochenmarkraum des Empfängers an und beginnen sich zu vermehren. Bereits 2 bis 4 Wochen nach der Transplantation sind die neuen gesunden Zellen im Blut des Patienten nachweisbar.