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Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

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In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

"Die Erfahrungen die man hier macht, sind einmalig"

Lara, warum hast du dich entschieden den Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der WSZE zu absolvieren?

Lara: Nachdem ich mein Studium abgebrochen hatte, wusste ich erstmal nicht was ich sonst machen sollte. Zudem wollte ich die Zeit bis zu einem neuen Studium oder Ausbildung überbrücken und herausfinden, was ich überhaupt später beruflich machen will.

Wie bist du auf die WSZE aufmerksam geworden?

Als ich mich dazu entschieden habe den BFD zu machen, wusste ich auch, dass ich nicht die typischen Arbeiten im Krankenhaus oder Altenheim machen möchte. Ich hab mich dann auf der Internetseite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben informiert, was es sonst noch für Möglichkeiten in meiner Nähe gibt. Da bin ich dann auf die WSZE gestoßen, hab mich dann im Internet informiert und mich dort beworben.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Ich habe zuerst eine E-Mail geschrieben, um zu erfahren, ob die Stelle noch frei ist. Als sich dann jemand bei mir gemeldet hat, habe ich meine Bewerbungsunterlagen an die WSZE geschickt. Daraufhin wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Hier wurde mir alles erklärt und ich konnte offene Fragen klären. Da ich mir nicht genau vorstellen konnte, wie die Arbeit dort aussieht, habe ich ein paare Tage Probe gearbeitet. Erst danach habe ich mich dazu entschlossen bei der WSZE anzufangen.

Welche Aufgaben hast du bei der WSZE?

Mein Aufgabenbereich bei der WSZE ist sehr vielfältig. Ich bin zum einen ca. 1-3 Mal in der Woche auf Blutspende- und Typisierungsterminen in NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland unterwegs, die mir in Form eines Monatsplanes vorgegeben werden. Diese Termine finden vorrangig in Berufskollegen, Unis und weiterbildenden Schulen statt. Dort rekrutiere ich neue Knochenmark- und Blutstammzellspender, indem ich aktiv auf die Menschen zugehe und diesen erkläre, wie sie erkrankten Menschen helfen können. Zum anderen bin ich im Büro tätig. Dort gebe ich die neuen Spender ins System ein und kontaktiere diese wenn nötig per Telefon, E-Mail oder Brief. Außerdem bereite ich kommende Blutspende- und/ oder Typisierungstermine vor.

Was gefällt dir an der Arbeit am meisten und was gar nicht?

Am meisten gefällt mir, dass ich mit meiner Arbeit kranken Menschen helfen kann. Was mir gar nicht gefällt, sind Menschen die Ignoranz gegen dieses wichtige Thema zeigen.

Wie sieht ein typischer Tag für dich aus?

Einen typischen Tag gibt es für mich nicht. Natürlich gibt es Aufgaben die ich täglich mache, aber jeden Tag kommen neue, unerwartete Dinge auf uns zu. Auch ist kein Blutspende- und Typisierungstermin wie der andere. Man arbeitet immer wieder mit neuen Menschen zusammen und an neuen Orten.

Wurden deine Erwartungen erfüllt? Gibt es Dinge, die du dir anders vorgestellt hast oder die dich überrascht haben?

Ich hatte zu Beginn keine genauen Erwartungen. Ich wollte einfach neue Erfahrungen machen bzw. mich überraschen lassen. Daher war ich für Alles offen.

Was nimmst du aus deinem freiwilligen Jahr bei der WSZE mit?

Ich habe mich in dieser Zeit sehr zum Positiven entwickelt. Ich bin viel offener, kommunikativer und selbstbewusster geworden und gehe mehr auf fremde Menschen zu. Dadurch hat sich meine Persönlichkeit sehr gestärkt. Auch konnte ich meine Fahrpraxis extrem erweitern, weil ich in diesem Jahr sehr viel Auto gefahren bin.

Warum würdest du anderen empfehlen, sich auch für den Freiwilligendienst bei der WSZE zu bewerben?

Ich würde anderen empfehlen sich auch für den Freiwilligendienst bei der WSZE zu bewerben, weil die Erfahrungen die man hier macht einmalig sind. Man wird zu nichts gezwungen wofür man sich nicht bereit fühlt. Zudem sind die Kollegen stets freundlich und helfen sich und mir in jeder Lebenslage.

Kannst du dir selbst vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten und zu bleiben?

Da ich schon seit längerem den Wunsch habe zum Zoll zu gehen, kann ich mir nicht vorstellen in diesem Bereich weiter zu arbeiten. Trotzdem werde ich die Zeit hier und die Kollegen sehr vermissen.

Wenn ihr noch Fragen habt oder euch für einen Freiwilligendienst bei der WSZE bewerben wollt, könnt ihr euch gerne an die WSZE wenden. Ihr könnt mich auch direkt anrufen unter 02102-123 753 812 oder mir eine E-Mail an L.Franzen@wsze.de schreiben.


[b]Die Arbeit WSZE[/b]

Die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) ist eine von 26 Dateien für freiwillige potentielle Stammzell- bzw. Knochenmarkspender in Deutschland. Für viele Leukämiepatienten ist eine Knochenmark- bzw. Blutstammzelltransplantation die einzige Chance auf Heilung. Bei einer solchen Spende ist die Übereinstimmung der sogenannten HLA-Gewebemerkmalen des Spenders und des Empfängers sehr wichtig.

Die Typisierung kann entweder durch eine Blutprobe (ca. 5ml) oder einen Abstrich der Mundschleimhaut durchgeführt werden. Nachdem die HLA-Merkmale bestimmt wurden, werden die Daten anonymisiert weitergeleitet und der Spender steht weltweit zur Verfügung. Wenn ein Spender für einen Patienten in Frage kommt, wird dieser postalisch informiert und zu einem ausführlichen Arztgespräch eingeladen. Erst dann entscheidet er endgültig, ob er zur Spende zur Verfügung steht.