BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS IM KAMPF GEGEN LEUKÄMIE:

Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Unser neuer Kooperationspartner Lächelwerk e.V.!

Lieber Alex Göbel, was genau ist die Hauptarbeit von Lächelwerk e.V.?

Alex Göbel: Der Verein Lächelwerk begleitet in erster Linie Kinder und Jugendliche welche mit einer schweren Erkrankung kämpfen. Durch gezielte Unterstützung der Familie in Situationen, wo dringend Hilfe benötigt wird, ermöglichen wir unter anderem finanzielle Entlastung, Anschaffung von wichtigen Therapiegeräten, den lang erhofften Familienurlaub oder auch das Erleben von besonderen unvergesslichen Momenten.
Was ist euer Ziel?

Lächelwerk möchte, dass die Kinder, welche mit einer schweren Krebs- oder chronischen Erkrankung kämpfen, das Leben und den Alltag so unbeschwert wie nur möglich erleben dürfen. Der Verein setzt sich dafür ein, dass betroffene Familien so viel wie möglich Entlastung erhalten. Durch persönliche und diskrete Betreuung können wir genau dort ansetzen, wo Hilfe dringend benötigt wird.
Jede Familie steht ganz individuell im Leben und genauso individuell sind auch die Probleme, welche Lächelwerk löst. Wir sind daher dankbar für eine sehr gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Vereinen, Therapeuten und Ärzten, denn nur gemeinsam können wir HELFEN.

Wie seid ihr auf den Namen „Lächelwerk“ gekommen?

Der Name Lächelwerk entstand während einer 1.000 Kilometer langen Autofahrt. Wir wollten einen besonderen Namen für unser Projekt haben, und haben uns dann überlegt, wann wir am kreativsten sind: während einer Autofahrt. Wir haben uns fest vorgenommen so lange durch die Gegend zu fahren, bis uns der Name für das Projekt eingefallen ist. Okay, wir geben zu, wir hätten nicht gedacht, dass es eine Fahrt von knapp 1.000 Kilometer wird, aber es hat sich definitiv gelohnt. Immer wieder bekommen wir die Rückmeldungen, dass der Name Lächelwerk genauso schön und vielseitig ist, wie unser Projekt.

Wer steckt hinter Lächelwerk e.V.?

Lächelwerk wurde 2017 von Manja Schulz und Alex Göbel gegründet. Jahrelange Erfahrung im Bereich der gemeinnützigen Arbeit mit Menschen, die sehr schwer – sichtbar und auch unsichtbar für die Außenwelt! – erkrankt sind, prägten uns. Wir sind der Kopf des Vereins. Dennoch ist es wie in jedem anderen Konstrukt: Der Kopf ist ohne den Körper sinnlos. Wir sind umgeben von zahlreichen ehrenamtlichen und hochmotivierten Fachkräften aus den Bereichen Gesundheit, Sozialpädagogik, Psychologie, Physiotherapie. Wir arbeiten stets daran, unser Wissen und somit unsere Kompetenz zu erweitern.

Welche Ziele habt ihr?

Unsere Ziele stecken wir nicht sehr hoch. Da wir mit Menschen arbeiten, welche sehr krank sind oder waren, müssen wir täglich mit Rückschlägen oder auch größeren Hindernissen rechnen. Somit setzen wir unsere Ziele und Prioritäten täglich neu. Wünschenswert wäre es, wenn in naher Zukunft einige Menschen erreicht werden, und uns auf dem Weg der Menschlichkeit begleiten. Unser Ziel ist es, einer Vielzahl von Menschen eine Stütze und auch Wegweiser in schweren Zeiten zu sein. Wir wollen auch weiterhin erkrankten Menschen das Gefühl geben können, ihrer Situation nicht hilflos ausgeliefert zu sein. Wenn sich unserem Kampf gegen den Krebs einige Menschen anschließen, und mit Herz und Verstand unsere Projekte unterstützen, haben wir einen sehr großen Fortschritt gemacht.

Was treibt euch an, euch so engagiert gerade für Kinder einzusetzen?

Kinder sind unser Erbe an die Menschheit. Wir sind verpflichtet, ihnen bestmöglich alles Positive mit auf den Weg zu geben. Denn diese Kinder werden unsere Welt nur bereichern, wenn Sie mit Liebe und Fürsorge für einander aufwachsen.
Was motiviert dich persönlich?

Aufgrund einer eigenen Erkrankung weiß ich genau, wie hilflos und alleingelassen sich ein erkrankter Mensch fühlt. Sehr schnell fühlt man sich überfordert und ausgeliefert. Kranke Menschen benötigen all ihre Kraft, um gesund zu werden. Sie sollten sich in ihrer Umgebung akzeptiert und verstanden fühlen. Wir wissen, dass dies leider nicht immer gegeben ist. Somit ist es uns wichtig, diesen Menschen unter die Arme zu greifen und sie bestmöglich zu unterstützen. Denn das Paket des Lebens, welches Ihnen gegeben wurde, kann man nur gemeinsam tragen. Ein empathischer und wertschätzender Umgang mit unseren Mitmenschen hat bei uns oberste Priorität. Unsere Arbeit mit Kindern oder auch Erwachsenen welche mit einer schweren Erkrankung kämpfen erfüllt uns täglich. Unser Lohn ist ein Lächeln welches tief aus dem Herzen kommt. Gibt es etwas Schöneres? Diese Menschenkinder sind große Lehrmeister. Wir sind Dankbar!!!

Gibt es bestimmte Personen, die euch besonders im Gedächtnis geblieben sind?

MIA! Einfach eine zweijährige Zuckermaus, die mit unglaublicher Power ihrem Schicksal frech ins Gesicht schaut und trotzt. Tag X. Die Botschaft: AUSTHERAPIERT. Eine ganze Welt bricht in tausend Teile zusammen. Ein Puzzleteil entscheidet nun darüber, ob Mia eine Therapie in Tübingen erhält, oder ob sie palliativ begleitet wird. Für die Eltern ein Schock, beide kämpfen seit Mias achten Lebensmonat mit ihr gegen den verdammten Krebs.
Und dann die Wende.
Auch diese zeigt uns, wie wichtig es ist, Typisierungen durchzuführen. Mia bekommt noch eine Chance, sie erhält die Stammzellen der eigenen Mutter. Jetzt vier Wochen nach der Transplantation kommt die unfassbare Nachricht. Mia hat keinerlei Krebszellen mehr. Sie gilt als KREBSFREI!

Eine wunderbare Wendung. Wir drücken alle Daumen für die kleine Kämpferin!
Wie sieht eure Zusammenarbeit mit der WSZE aus?

Eine sehr spannende und von sehr viel gegenseitigem Respekt geprägte Zusammenarbeit. Wir ermöglichen es der WSZE, immer wieder auf Veranstaltungen oder Events präsent zu sein und Typisierungen durchzuführen. Es ist für uns sehr wichtig, einen vertrauensvollen, starken Partner an der Seite zu haben.
Umgekehrt bietet auch die WSZE uns immer wieder die Möglichkeit, unser Projekt zu präsentieren und unterstützt uns in wichtigen Fragen rund um das Thema Blutkrebs. Dank der uns zur Verfügung gestellten Typisierungs-Sets ist es uns möglich, täglich vor Ort im Lächelwerk Typisierungen durchzuführen. Die Zusammenarbeit mit der WSZE ist eine absolute Herzensangelegenheit. Und das Engagement welches die WSZE betreibt einfach vorbildlich.

Wenn ausnahmsweise ihr einen Wunsch erfüllt bekommen würdet - welcher wäre das?

Ich habe nun wirklich lange überlegen müssen. Es gibt für mich persönlich nur den einen Wunsch, gesund zu werden! Und für Lächelwerk wünschen wir uns, vielen Menschen den Weg in ein gestärktes und gesünderes Leben zu ermöglichen.