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Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Was ist eine Donorlymphozyteninfusion (DLI)?

Was ist eine DLI?

Eine DLI ist eine Lymphozytenspende. Dabei werden von einem Spender, der bereits in den vorausgehenden Monaten Knochenmark oder Blutstammzellen für einen fremden Empfänger gespendet hat, für diesen Patienten weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) zur Verfügung gestellt.

Wer benötigt eine DLI?

Eine derartige Spende wird dann gebraucht, wenn bei dem Empfänger der Knochenmark- bzw. Blutstammzellspende eine Leukämie behandelt wird und erneut bösartige Zellen nachweisbar werden. Durch die Spenderlymphozyten kann ein solches Wiederaufflammen der Erkrankung bekämpft werden, weil die Spenderlymphozyten die für sie fremden Leukämiezellen erkennen und zerstören können.

Wer kommt als Spender/in in Frage?

Spender sind in der Regel Menschen, die bereits eine Knochenmark- oder Blutstammzellspende geleistet haben.

Wie läuft die Spende ab?

Bei der Spende wird mit Hilfe einer Maschine ein Teil der weißen Blutkörperchen aus dem Blut des Spenders gesammelt. Dies ähnelt technisch einer Thrombozyten- oder Stammzellspende.

Wie lange dauert die Spende?

Die Spende dauert in der Regel vier Stunden.

Wo ist der Unterschied zur Knochenmark- bzw. Blutstammzell-Spende?

Bei der Knochenmark- oder Blutstammzell-Spende werden Stammzellen, also die Mutterzellen der Blutbildung gesammelt. Bei einer DLI ist das Ziel die Sammlung weißer Blutkörperchen, die zur Abwehr u.a. von Tumorzellen beim Empfänger dienen.

Müssen die Zellen auch mobilisiert werden?

Nein.

Gibt es Risiken für den/die Spender/in?

Die Risiken des Spenders sind vergleichbar den Risiken einer Thrombozytenspende. Zusätzlich zu den generellen Risiken der Blutspende wie zum Beispiel Bluterguss an der Nadelstichstelle, Kreislaufproblemen, Verlust von roten Blutkörperchen, ist bei den Spenden, die mit Hilfe einer Maschine durchgeführt werden, das Risiko einer Nebenwirkung durch Citronensäurelösung zu beachten. Citronensäurelösung hält das Blut in der Maschine ungerinnbar und gelangt mit dem in den Körper des Spenders zurückströmenden Blut auch in dessen Blutbahn. Hier wird die Citronensäure schnell abgebaut, kann aber in der kurzen Zeit ihrer Wirksamkeit die Symptome eines Kalziummangels auslösen, also Kribbeln in Fingern, Nasenspitze, Lippen. In solch einem Fall sollte sich der Spender bei dem Apheresepersonal, das immer in seiner Nähe ist, melden und bekommt Kalzium zur Behebung der Nebenwirkung.

Wie häufig wird eine DLI angefordert bzw. durchgeführt?

DLI werden vergleichsweise selten angefordert. Genaue Zahlen kann man dazu schlecht mitteilen, weil jeder einzelne Fall ein Einzelfall ist.