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Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Spenderbericht von Caroline Niggemeier

WSZE: Frau Niggemeier, wie haben sie den Moment erlebt, als Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie als Spenderin in Frage kommen?

Ich habe mich erst Anfang 2017 bei einer Blutspendeaktion an meiner Berufsschule als Stammzellspenderin registrieren lassen. Schon im März 2017 kam dann ein Brief der WSZE Ich weiß noch, dass ich vor dem Öffnen des Briefs zu meiner Mitbewohnerin sagte: Wie stark wäre es jetzt wenn ich zu einem Patienten passen würden. Dann habe ich ihn geöffnet und tatsächlich: Ich war passende Spenderin für einen Patienten!

WSZE: Waren Sie sofort bereit, zu spenden? Oder hatten Sie erst Zweifel?

Nein, ich hatte keine Bedenken. Ich wusste es rettet ein Leben, also hab ich nicht lange überlegt !

WSZE: Vor der eigentlichen Spende erfolgt eine Voruntersuchung des potentiellen Spenders. Wie lief das Gespräch ab und wie ging es Ihnen dabei?

Der Arzt hat mir kurz erklärt wie die Spende ablaufen wird und wann sie stattfindet. Vor allem hat er mir auch erläutert, wie ich mich auf die Spende vorbereiten muss. Vier Tage vor der Spende ist es notwendig sich ein bestimmtes Hormon zu spritzen, um den Körper auf die Spende vorzubereiten. Natürlich wurde ich auch über mögliche Risiken aufgeklärt. Zu dem Zeitpunkt war ich aber nicht nervös oder aufgeregt.

WSZE: Hatten Sie Beschwerden durch die Vorbehandlung?

Ja, ich hatte etwas Knochenschmerzen im Brustkorb und Rücken und ein Gefühl von Gliederschmerzen, die aber mit Schmerztabletten direkt weg waren.

WSZE: Kam denn noch irgendwann die Aufregung?

Vor der Spende war ich aufgeregt, aber die Aufregung wurde mir durch die Ärzte und Mitarbeiter der WSZE direkt genommen. Alle waren super freundlich und haben sich super nett um mich gekümmert als ich mich nicht mehr wirklich bewegen konnte durch die Nadeln im Arm. Während des ersten Spendetags habe ich zwei DVDs geschaut und war wirklich entspannt.

WSZE: Nach der Spende wurde festgestellt, dass die Anzahl ihrer Stammzellen nicht ausreicht und sie noch einmal spenden müssen.

Ich war ein wenig von meinen Stammzellen enttäuscht, aber mir war klar, dass ich am nächsten Tag auf jeden Fall weiter spende. Die Überwindung sich nochmal vier Spritzen zu geben war schwerer als vorher, aber ich wusste wofür ich es tue.

WSZE: Wissen Sie etwas über den Patienten, für den Sie gespendet haben? Möchten Sie ihn eines Tages treffen?

Ich weiß nur, dass sie weiblich ist und die Stammzellen in Deutschland bleiben. Auf jeden Fall möchte ich meinen genetischen Zwilling kennenlernen. Ich finde es ganz besonders aufregend und bin froh, dass ich jemanden so helfen konnte.

WSZE: Würden Sie selbst wieder spenden? Was würden Sie anderen sagen, die noch überlegen, ob Sie sich registrieren lassen sollen?

Ich würde definitiv würde ich wieder spenden, wenn das möglich ist. Meine Botschaft an alle die noch zögern: BITTE lasst euch als Stammzellspender registrieren. Erhöht die Chance jemandem das Leben zu retten!