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Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Berg & Tal e.V. feiert 20jähriges Jubiläum

Frau Larisch, wie kam es damals zur Gründung von Berg und Tal e.V.?

Berg und Tal wurde 1997 als interdisziplinäres Gesprächskreisprojekt gegründet, da zwei Krankenschwestern der Ambulanz den erhöhten Gesprächsbedarf bei den Patienten und Angehörigen feststellten und damit an Klinikleitung und Psychoonkologie herangetreten sind. So wurde Gesprächskreis mit Patienten, Angehörigen, Ärzten und Pflegekräften unter der Leitung von PO Klaus Röttger und Andrea Jakob-Pannier gegründet. Der Bedarf war da, die Nachfrage groß, so wurde der Gesprächskreis fortgesetzt. Über die Jahre haben sich daraus die Selbsthilfegruppe und der Verein entwickelt.


Welche Aufgaben haben der Verein Berg und Tal e.V. und die zugehörige Selbsthilfegruppe?

Der Verein ist die Arbeitsgrundlage für die Selbsthilfegruppe, das rechtliche Standbein sozusagen. Die Selbsthilfegruppe von Berg und Tal begleitet und unterstützt Patienten und Angehörige vor und nach Knochenmark- oder Stammzelltransplantation emotional und fachlich.


Welche Personen und Geschichten sind Ihnen in 20 Jahren Vereinsgeschichte besonders in Erinnerung geblieben?

Natürlich Lisa Meister und Branka Majstorovic, ohne die es Berg und Tal nicht gegeben hätte, sie haben den Stein ins Rollen gebracht. Christian Blatt, als erster 1.Vorsitzender des Vereins, der mit seiner Strukturiertheit Form in das neue Konstrukt „Verein“ gebracht hat. Psychoonkologe Klaus Röttger, der uns seit vielen Jahren begleitet und auch unsere Website aufgebaut hat und pflegt. Frau Dr.med. Nina-Kristin Steckel, die uns im Beirat unterstützt und an unseren Themenabenden zur KMT, schon seit so viele Jahre begleitet.
Rainer Bergerfurth, der für mich und für die Gruppe bis zu seinem Tod ein wichtiger Ruhepol und Gesprächspartner war und Patienten und Angehörige seelsorgerisch betreute. Und so viele, viele mehr, die wichtig für Berg und Tal sind und waren!

Eine Geschichte aus dem Vereinsleben: Ein Patient kam nervös und aufgelöst in einen Gruppenabend. Er befürchtete einen schlechten Ausgang seiner Erkrankung nach einem Rückfall, stand kurz davor, dass das Krankengeld auslief und sorgte sich um die finanzielle Lage seiner kleinen Familie. Wir waren alle recht betroffen und haben versucht ihm Mut zu zusprechen, Tipps zu gegeben, wo er Hilfe bekommen kann. An dem Abend waren wir eine feste verschworene Gemeinschaft, die seine Sorgen ein Stück weit mitgetragen hat. Wir haben ihm ein Flipchartpaper mit unseren ganz persönlichen Worten mitgegeben, was jeder von uns ihm wünscht. Er war sehr gerührt und auch nach Beendigung des Gruppenabends haben wir alle noch beisammen gestanden und geredet. Es war ein sehr emotionaler und dichter Abend. Wir haben leider nie erfahren, wie seine Geschichte weiter gegangen ist, es könnte gut ausgegangen sein und wir waren an dem Abend das, was er gebraucht hat und konnte seine Probleme selber lösen oder er hat es nicht geschafft. Wir wissen es nicht. Und die Gemeinschaft der Gruppe trägt solche Schicksale gemeinsam. Das finde ich so wunderbar. Jeder kann ein Stück zur Gemeinschaft beitragen und jeder kann auch ein Stück mit sich nehmen, wenn es ihm gut tut.


Wer kann sich alles an Berg und Tal wenden? Wie findet der Austausch statt?

In der Gruppe sind alle herzlich Willkommen: Patienten, Angehörige und Freund, Fachpersonal und andere Interessierte. Egal ob vor oder nach einer Transplantation.
Wir haben einen informative Website, einen Flyer und ganz neu einen Film über Berg und Tal, Interessierte können uns telefonisch unter 0152 2577 3464 (Anrufbeantworter /Rückruf) oder per Email unter info@bergundtal-ev.de erreichen. Gerne auch persönlich an einem unserer monatlichen Gruppenabende (Donnerstag, Datum, Uhrzeit und Ort laut Terminplan – Aushänge in der Klinik oder auf unserer Website: www.bergundtal-ev.de)


Wie kann man Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen?

Unterstützen kann man uns persönlich, wir freuen uns immer über engagiertes Fachpersonal, Angehörige oder Patienten, die dazu in der Lage sind. Zu Beispiel bei Typisierungsaktionen oder Messeinfoständen.

Aber natürlich gerne auch finanziell, damit wir unsere Arbeit für Betroffene und ihre Angehörigen leisten können (wir sind gemeinnützig anerkannt und dürfen Spendenquittungen ausstellen):

Deutsche Bank Essen, IBAN: DE46 3607 0024 0448 1115 00 BIC DEUTDEDBESS


Zum Abschluss ein kleiner Ausblick: Was erhoffen Sie sich für die nächsten 20 Jahre "Berg und Tal e.V."?

Was wünsche ich mir für Berg und Tal für die nächsten 20 Jahre? Das wir weiterhin so erfolgreich für Betroffene und Angehörige da sein, Aktionen rund um die Stammzellspendergewinnung unterstützen können und weiterhin eine feste Gemeinschaft sind. Und natürlich – ganz wichtig – das alle gesund bleiben, werden und ihren genetischen Zwilling finden, der ihnen die Chance auf Genesung spendet!