BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS IM KAMPF GEGEN LEUKÄMIE:

Spender werden

Lassen Sie sich typisieren, damit Sie als potenzieller Stammzellspender zur Verfügung stehen können, wenn es darauf ankommt ein Menschenleben zu retten!

Ohne finanzielle Hilfe geht es nicht ...

Die Kosten einer Typisierung werden weder durch Bund oder Länder noch durch die Krankenkassen getragen. Daher sind wir auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Organisieren Sie eine Typisierungsaktion!

In Ihrem Umfeld ist jemand auf eine Stammzellspende angewiesen und Sie möchten eine Typisierungsaktion organisieren? Wir unterstützen Sie gern!

Die Westdeutsche SpenderZentrale (WSZE) ist eine Datei für freiwillige Blutstammzellspender, in der sich Personen aufnehmen lassen können, die bereit sind, für einen nicht verwandten Patienten Knochenmark oder Stammzellen aus dem peripheren Blut zu spenden. Zu den Erkrankungen, die mit einer Stammzelltransplantation behandelt werden können, gehören Leukämien, Lymphome, Immundefekte und Stoffwechselerkrankungen.

Die Aufgabe der WSZE ist die Gewinnung und Gewebetypisierung (HLA-Testung) von Neuspendern sowie die Durchführung von weitergehenden Testungen zur Vermittlung einer Stammzellspende zwischen gewebeverträglichen Spendern und Empfängern im In- und Ausland.
Weltweit sind über 100 verschiedene Dateien für freiwillige Blutstammzellspender entstanden, die die Daten ihrer Spender in anonymisierter Form an zentrale Datenbanken melden. In Deutschland ist dies das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) in Ulm. Dort laufen die Daten aller in Deutschland registrierten Spender zusammen und werden an internationale Datenbanken weitergemeldet. Die von den jeweiligen Transplantationszentren beauftragten Sucheinheiten haben auf diese Datenbanken Zugriff, um geeignete Spender für ihre Patienten zu finden. Im Fall einer Übereinstimmung der HLA-Merkmale eines Spenders mit einem Patienten werden die Spenderdateien über die Zentralregister beauftragt, weitere Testungen bei den Spendern vorzunehmen, den Versand einer Blutprobe zur Bestätigungstestung an ein Labor der Sucheinheit zu organisieren und letztendlich die Knochenmark- bzw. Stammzellspende zu koordinieren.
Sowohl für die Ersttypisierung als auch für die weitergehenden Testungen sind jeweils Blutabnahmen beim Spender nötig. Da in unserer Datei registrierte Spender oft weiter entfernt von unserer Zentrale in Ratingen wohnen, sind wir bei der Durchführung von Blutentnahmen auf die Hilfe der Hausärzte angewiesen.

Darüber hinaus ist eine Blutbildkontrolle 1 Woche nach einer Knochenmark- bzw. Stammzellspende erforderlich. In diesem Fall erhalten Sie von uns einen Arztbrief mit den relevanten Daten der Spende und der Bitte, die Laborergebnisse der o.g. Blutbildkontrolle zu faxen.
Die erbrachten Leistungen können Sie der Westdeutschen SpenderZentrale privatärztlich nach GOÄ in Rechnung stellen.
Die außerplanmäßige Verwendung eigener Blutentnahmematerialien ist möglich, sofern diese über die entsprechenden Antikoagulanzien verfügen. Achten Sie bitte darauf, möglichst dieselbe Röhrchengröße zu verwenden. Sollten Sie mehr Röhrchen mit Ihrem Entnahmesystem abnehmen müssen als mit unserem, bitten wir Sie, sich mit uns aus versand- bzw. zollrechtlichen Gründen vor Versendung bzw. Abholung der Blutproben in Verbindung zu setzen.
Grundsätzlich kann sich jeder Gesunde zwischen 18 und 40 Jahren registrieren lassen.
Liegen Vorerkrankungen vor, ist zu prüfen, ob diese nicht eine Registrierung als Stammzellspender ausschließen.

Das Typisierungsset kann per nebenstehendem Link angefordert werden. Das Blutröhrchen sowie die Einverständniserklärung sind dann per Post an uns zurück zu senden.

Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen anzurufen.
Sie erreichen uns unter Tel. 02102 99 77 472.